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Der Haus & Grund Deutschland (hier geht es zur Homepage) hat unter seinen Mitgliedern eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese hat ergeben, dass bei 48 % der erfassten Mietverhältnisse die Miete seit Vertragsabschluss nicht erhöht wurde. Die meisten der Privatvermieter legen Wert auf langfristige Mietverhältnisse und nicht auf die maximale Rendite.

Weiter hat die Umfrage gezeigt, dass die Miete der Mietverhältnisse, die mit privaten Vermietern geführt werden, meist unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen - die Abweichung ist umso stärker, je länger das Mietverhältnis andauert.

Die ist insofern interessant, als dass die privaten Vermieter mit 58 % fast zwei Drittel der Vermieter in Deutschland ausmachen.

Spannend wird es trotzdem in der Zukunft:

  • Die Urteile des Bundesgerichtshofs in den letzten Jahren zum Thema Schönheitsreparaturen machen es den Vermietern immer schwerer, gültige Regelungen zu vereinbaren. Die Kosten für die Renovierungen tragen demnach sehr oft die Vermieter – zu Lasten der zukünftigen Miethöhe.

  • Mieterschutz wird in Deutschland groß geschrieben – gut, wenn der Mieter tatsächlich geschützt werden muss. Umso schlimmer ist es jedoch, wenn Privatvermieter von sogenannten „Mietnomaden“ heimgesucht werden. Der Schaden geht hier leicht in den fünfstelligen Bereich und ruiniert so manchen Privatvermieter. Hier wäre ein besserer Schutz wünschenswert, da sich jeder Mietausfall auf die zukünftige Miethöhe auswirkt.

  • Das Bestellerprinzip tritt in Kraft. Demnach muss zukünftig der Vermieter die Provision zahlen. Es wird erwartet, dass viele Vermieter diese Ausgaben in die Miethöhe mit einfließen lassen.

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