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Es ist der Klassiker bei den Hausverwaltern – Freitag spätnachmittag, der Anruf kommt: „Wasserschaden im Verwaltungsobjekt!“

Dann müssen schnell alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet werden:

  • Schadensursache feststellen – wo kommt das Wasser her? Wie kann das Wasser abgesperrt werden?

  • Sanitärfirma oder, falls Schadensursache nicht eindeutig ist, Leckortungsfirma informieren

  • Schaden dokumentieren: Fotos machen, Notizen, evtl. Skizzen auf dem Grundriss

  • Alle betroffenen Bewohner informieren – es kann durchaus sein, dass Wohnungen auf den ersten Blick nicht betroffen sind. Wasser sucht sich jedoch seinen Weg!

  • Versicherung informieren und abklären, ob ein Sachverständiger zur Besichtigung notwendig ist

  • Schadensbegrenzung betreiben – betroffene Gegenstände sichern, Trocknungsmaßnahmen einleiten

Für alle diese Schritte ist es sehr wichtig, dass möglichst detaillierte Kontaktinformationen der Bewohner vorliegen. Bitte beachten Sie als Bewohner folgendes:

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Kontaktdaten bei der Hausverwaltung oder bei Nachbarn im Haus bekannt sind, so dass Sie im Notfall erreichbar sind

  • Wenn Sie verreisen, geben Sie der Hausverwaltung oder Nachbarn Bescheid, wer Zugang zu Ihrer Wohnung hat – hinterlegen Sie einen Schlüssel bei einer Vertrauensperson!

  • Sichern Sie Ihren Haushalt zusätzlich zur Haftpflichtversicherung mit einer Hausratversicherung ab. Die Gebäudeversicherung übernimmt nicht zwangsläufig alle Schäden, die an Ihrem Inventar entstehen!

  • Dokumentieren Sie die Schäden und den Zeitaufwand, der Ihnen entstanden ist, schriftlich und so genau wie möglich.

Und am Wichtigsten: Bewahren Sie Ruhe, ein Wasserschaden ist für alle Beteiligten ärgerlich und zeitaufwendig – jedoch nie vorhersehbar!

Wir kümmern uns gerne auch um unangenehme Schäden und stehen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.